Aufforstung im Klosterwald Heiligenkreuz

Aktualisiert: Apr 3

Im Klosterwald Heiligenkreuz zieht langsam der Frühling ein. Der Bärlauch sprießt und das Grün an den Bäumen kommt wieder zum Vorschein. „Die Zeit vor Beginn der Vegetation ist ideal für eine Aufforstung“, sagt Oberförster Siegfried Weilharter von der Forstverwaltung Heiligenkreuz.

„Warum, fragen wir nach?

„Wir setzen wurzelnackte Pflanzen ein. Im Gegensatz zu sogenannten Containerpflanzen, die mit entsprechender Erde als Wurzelverpackung geliefert werden, ist die Pflanzzeit von wurzelnackten Pflanzen auf wenige Wochen im Frühjahr und Herbst begrenzt“, so Weilharter.

Wer den Fußweg vom Stift Heiligenkreuz zum Andachtsplatz im Klosterwald schon einmal genutzt hat, dem wird aufgefallen sein, dass zahlreiche Eschen entlang des Blochgrabens vor einigen Jahren gefällt werden mussten. In Absprache mit der Forstverwaltung Heiligenkreuz wurden jetzt ca. 80 junge Bäume, Heister, in diesem Bereich des Klosterwaldes gepflanzt, darunter Eibe, Waldbirne, Edelkastanie, Walnuss, Vogelbeere, Spitzahorn, Wildapfel, Sperling, Roteiche, Elsbeere, Baumhasel, Winterlinde und Lederhülsenbaum.

Warum die Entscheidung auf diese Baumarten gefallen ist, erklärt uns Oberförster Weilharter so:

„Die Klimaerwärmung spielt bei der Auswahl der Pflanzen eine entscheidende Rolle. Unser Ziel ist ein

klimafitter Mischwald und keine Monokulturen. Wir haben diese Baumarten auch gewählt, weil sie sich gut für den Standort Heiligenkreuz eignen, Vögel und andere Tiere von der Vielfalt profitieren und das somit zu unseren forstlichen und ökologischen Waldbauzielen passt.“







Bilder (Copyright Klosterwald Verwaltungs GmbH 2021)

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