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  • Katrin Brewitt

Friedhofsgrab auflassen – und dann?

Der Wunsch, nach dem Tod mit der engsten Familie vereint zu sein, ist bei vielen Menschen vorhanden. Somit ist es wenig verwunderlich, dass es inzwischen regelmäßig vorkommt, dass Gräber von verstorbenen Familienmitgliedern nach oder sogar schon vor Ablauf der Benützungsberechtigung unter einem Familienbaum im Klosterwald zusammengeführt werden. Die Motivation hinter einer Umbettung ist in vielen Fällen gleich: es gibt keine weiteren Verwandten, die sich um das Grab kümmern können (oder wollen), oder die Gräber liegen räumlich weit verteilt, mglw. zum Teil im Ausland.

In den meisten Fällen geht es hierbei um die engsten Verwandten, Eltern und Schwiegereltern.

Eine Umbettung ist sowohl von bestehenden Urnen, als auch bei ursprünglich erfolgten Erdbestattungen möglich. Die sterblichen Überreste werden exhumiert und gegebenenfalls nachträglich eingeäschert, jedenfalls aber in biologisch abbaubare Urnen transferiert.

Der Antrag auf Exhumierung und die Erklärung des Grabverzichts wird bei der zuständigen Friedhofsverwaltung gestellt.

Die Beisetzung im Klosterwald erfolgt dann meistens im engsten Familienkreis, oft verbunden mit einem sehr persönlichen und würdevollen Ritual.

In den Klosterwäldern wurden schon einige Male die Verstorbenen einer Familie oder eines Freundeskreises von anderen Friedhöfen bei einem Familienbaum zusammengeführt. Die Grabpflege übernimmt dann künftig die Natur.


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