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  • Axel Baudach

Waldgenuss Bärlauch


Wer in den letzten Tagen im Klosterwald Heiligenkreuz war, der hat es gerochen: Wilder Bärlauch! Er wächst vor allem in lichten Laubwäldern, an Flussufern oder auf schattigen Wiesen. Aber Achtung. Verwechselungsgefahr droht mit zwei den Doppelgängern: Maiglöckchen und Herbstzeitlose.


Normalerweise kommen die Maiglöckchen später und an anderen Orten wie der Bärlauch aus dem Boden - doch das ist nur ein relativer Schutz! Wichtig ist daher, die Blätter zu unterscheiden: Die länglichen Blattnerven beim Maiglöckchen liegen sehr eng zusammen. Bärlauch hat weniger Blattnerven, die weiter auseinander liegen.


Die Herbstzeitlose kann direkt neben dem Bärlauch wachsen, meistens am Rand, seltener in der Mitte der Bestände. Hier ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal: Beim Bärlauch kommt jedes Blatt an einem eigenen Stiel aus dem Boden, während die Rosette der Herbstzeitlosenblätter ohne Stiele direkt aus dem Boden wächst.


Wer sich nicht auskennt sollte eine einfache Regel befolgen: einatmen, geniessen und im Wald stehen lassen.

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