Was macht ein Reisebus im Klosterwald?

Aktualisiert: 17. Nov 2021

Anlass war die Beisetzung von Paul Litschauer im Klosterwald Rohrwald mit ca. 80 Teilnehmern. Der Bus hat 47 Menschen der Freizeitgruppe „Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs“ in den Wald gebracht, damit sie an der Beisetzung teilnehmen können.

Claudia Dexinger vom Klosterwald: Ich hatte mir vorher nicht so recht vorstellen können, wie der Ablauf einer Beisetzung im Wald mit so vielen Menschen mit Sehschwächen vonstatten gehen würde. Doch außer, dass wir bei dem Betreten des Waldbodens abseits der Wege noch achtsamer sein mussten, war der Ablauf wie sonst auch!

Für Erwin Litschauer ist es gar nicht ungewöhnlich, er begleitet den Verein seit vielen Jahren. Außerdem ist er beim Verein Frei-Raus aktiv , er behinderten Menschen allen Altersstufen und Behinderungen bei der Gestaltung der Freizeit hilft.

Erwin Litschauer: Meiner Frau und mir hat es viel bedeutet, in der Gemeinschaft die Beisetzung unseres Sohnes durchzuführen. Der Bus war dabei eine gute organisatorische Hilfe um die Vereinsmitglieder geordnet und sicher in den Wald zu transportieren.

Familie Litschauer lebt Inklusion in jeder Lebenslage. Erwin Litschauer: Es gehört weniger Mut dazu, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen in das normale Leben zu integrieren, man muss es nur wollen und dann auch machen. Jahrelang kümmert sich Herr Litschauer in seiner Vereinsarbeit um Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, jetzt gibt die Gruppe der Familie viel zurück.





Bilder (Copyright Klosterwald Verwaltungs GmbH 2021)

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