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Was ist eine Baumbestattung?


Bei einer Baumbestattung wird die Asche des Verstorbenen oder der Verstorbenen in einer biologisch abbaubaren Urne an den Wurzeln eines Bestattungsbaumes beigesetzt. Die Grabpflege wird dabei von der Natur des Waldes übernommen und es einstehen keine Kosten für die Betreuung und Pflege eines Grabes.




Wie hoch sind die Kosten für eine Bestattung im Klosterwald?


Die Kosten für eine Bestattung setzen sich aus zwei Teilen zusammen: 1. Kosten für die Beisetzung: Sie sind einheitlich und entstehen durch die Öffnung und Schließung des Urnengrabes. Sie betragen 350 Euro pro Beisetzung und entstehen erst im Trauerfall. 2. Den Kosten für die Ruhestätte am Bestattungsbaum: Sie hängen ab von der Wahl des Bestattungsbaumes. Sie entstehen bei Abschluss des Vertrages. Daneben fallen die Kosten für die Leistungen eines Bestattungsunternehmens an, wie zum Beispiel Behördengänge, Kremation, Urne etc. Dazu wenden Sie sich an das Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl.




Was für Baumgrab-Arten gibt es im Klosterwald?


Im Klosterwald gibt es verschiedenen Baumgrab-Arten. Sie können einen Familienbaum erwerben, an dem bis zu 10 Personen Ihrer Wahl bestattet werden können. Außerdem gibt es Gemeinschaftsbäume, an denen Sie einen einzelnen Bestattungsplatz erwerben können. Alle Bäume sind in verschiedenen Kategorien zu erwerben. Die Kategorie ist abhängig vom Alter und von der Lage des Baumes im jeweiligen Klosterwald.




Kann ich eine Ruhestätte im Klosterwald schon zu Lebzeiten erwerben?


Eine Ruhestätte im Klosterwald kann in allen Wäldern schon zu Lebzeiten ausgesucht werden. Im Rahmen unseres Vorsorgekonzepts können Sie in unseren Wäldern einen Baum auswählen. Besuchen Sie eine unserer regelmäßig stattfindenden Führungen oder vereinbaren Sie einen persönlichen Termin.




Welche Art von Urnen können verwendet werden?


Die Urnen müssen biologisch abbaubar sein.




Ist eine Bestattung im Wald auch möglich, wenn ich nicht Mitglied der Katholischen Kirche bin? Oder wenn ich nicht in der Kirche bin?


Die Bestattung im Klosterwald ist unabhängig von der Zugehörigkeit zur katholischen oder einer anderen Kirche. Der Klosterwald steht allen Menschen offen.




Wie läuft die Beisetzung ab?


Am Tag der Urnenbeisetzung empfängt der zuständige Förster die Trauergäste. Die biologisch abbaubare Urne wird vom Förster oder dem zuständigen Bestattungsinstitut mitgebracht. Die Zeremonie kann ganz nach Ihren Wünschen gestaltet werden. Alle Utensilien (z.B. Kerzen), die nicht in den Wald gehören, müssen anschließend wieder mitgenommen werden. Nach der Zeremonie an einem Andachtsplatz im Wald oder im Kloster begleitet der Förster die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum von ihm im Vorfeld geöffneten und geschmückten Grab, das sich im einem halben Meter Tiefe an den Wurzeln Ihres Baumes befindet.




Sind die Baumgräber anonym?


Im Klosterwald sind alle Bestattungsbäume nummeriert und in einem Baumverzeichnis eingetragen. Daher ist eine Bestattung im Klosterwald niemals anonym. Sehr oft ist auch am Baum selbst eine Namenstafel angebracht. Wenn darauf verzichtet wurde, ist der Ort der Bestattung trotzdem im Verzeichnis jederzeit für die Vertragspartner auffindbar.




Kann ich die Grabstelle schmücken?


In den Klosterwäldern übernimmt die Natur den Grabschmuck. Nur die Baumnummer oder das Namensschild lassen erkennen, dass es sich um einen Bestattungsbaum handelt. Je nach Jahreszeit wechselt somit das Aussehen der Grabstelle am Baum. Um der Natur ihren Raum zu lassen und sie nicht zu belasten, verzichten wir in unseren Wäldern auf Grabschmuck wie Blumen, Grabgestecke oder Kränze oder Grablichter.




Welche Baumarten gibt es in den Klosterwäldern?


Unsere Standorte unterscheiden sich neben den geographischen Merkmalen auch in der Zusammensetzung ihrer Baumarten. In jedem Wald gibt es aber alte große Bäume und neu angepflanzten Bäume, so dass man aus einem breiten Sortiment an Möglichkeiten auswählen kann. In den Klosterwäldern wachsen typische Waldbaumarten, darunter Eiche, Buche, Ahorn und Fichte.




Ist die Beisetzung im Klosterwald an meinen Wohnort gebunden?


Die Bestattung in einem Klosterwald Ihrer Wahl ist unabhängig von dem Ort oder der Gemeinde, in der Sie wohnen. Sie können den Bestattungsort frei wählen.




Was passiert bei einer Baumbeschädigung, z.B. durch einen Blitzeinschlag?


Der Klosterwald ist ein natürlich gewachsener Wald. Einen Schaden, z.B. durch Wind- oder Schneebruch können wir nicht ausschließen. In einem solchen Fall gibt es verschiedene Optionen: Wenn bereits eine Beisetzung stattgefunden hat, wird in jedem Fall der Erinnerungsort erhalten. Entweder der Förster fördert einen natürlichen Nachkommen des Baumes in unmittelbarer Nähe zum neuen Erinnerungsbaum. Alternativ, bei einer starken Beschädigung des Waldes, wird ein neuer Baum (Heister) gepflanzt. Wir kennen von jedem Bestattungsbaum die Geokoordinate und können so den exakten Standort lokalisieren. Sollte noch keine Beisetzung stattgefunden haben, kann ein neuer Baum ausgewählt werden.




Ist eine Beisetzung mit geistlichem Beistand möglich?


Eine Beisetzung mit einem Pfarrer ist selbstverständlich möglich, wenn die Familie das wünscht. Entweder können Sie den Pfarrer Ihrer Heimatgemeinde bitten oder alternativ können wir uns um geistliche Begleitung bemühen.

Sprechen Sie uns an!




Wer kümmert sich um die Fertigstellung der Namenstafeln am Baum?


Klosterwald kümmert sich um die Fertigstellung der Namenstafel am Baum.




Was steht auf den Namenstafeln?


Die Bestattung im Klosterwald ist nicht anonym. An einen Gemeinschaftsbaum kommt jeweils eine Namenstafel an den Baum, mit maximal zehn Namen. Üblich ist:

Sebastian Mustermann * 24.11.1939 †12.01.2020

oder Varianten davon.

Die Namenstafel wird an einem Gemeinschaftsbaum nach den ersten fünf Beisetzungen angebracht, dann wieder nach der zehnten Beisetzung. Ansonsten müssten die Namenstafeln ständig an- und abmontiert werden, was recht aufwändig wäre.

Bei der Auswahl eines Familienbaums kann frei über den Inhalt der Namenstafel entschieden werden. Es können auch Grafiken, Familienwappen o.ä. auf der Tafel aufgeführt werden. Die Schrift wird mit Laser eingraviert.

Wenn Sie bereits zur Beisetzung eine Tafel am Baum angebracht haben möchten, ist das auch gegen Kostenerstattung von 45 € möglich.




Beisetzungen: Was übernimmt Klosterwald dabei?


Was machen wir:

  • Wir bereiten die Öffnung und Schließung des Baumgrabes vor. Dazu gehört ein Schmuck aus Naturmaterialien (je nach Jahreszeit).
  • Wir werden die Trauergesellschaft am Parkplatz abholen und zum Grab führen.
  • Wir sind im Hintergrund für Sie da.

Was machen wir nicht:

  • Wir sind nicht für eine Zeremonie oder den Ablauf der Beisetzung zuständig.
  • Wir sind nicht für weiteren Grabschmuck zuständig, sondern normalerweise Ihr Bestattungsunternehmen oder die Familie selbst.




Was muss bei schlechtem Wetter beachtet werden?


  • Ähnlich wie auf einem Friedhof kann auch im Klosterwald schlechtes Wetter sein. Wichtig ist die passende Kleidung!
  • Es besteht bei uns keine Kleiderordnung! Viele Menschen kommen in waldgerechter Wanderkleidung zur Beisetzung und nicht in schwarzer Trauerkleidung. Das können Sie aber frei entscheiden.
  • Bei uns sind die Hauptwege befestigt, d.h. man kann auch mit Gehhilfen gut laufen. Dennoch: Wichtig sind feste Schuhe!
  • Wenn es stürmt (Sturm/Orkan) oder ein Gewitter ist und Gefahr für die Waldbesucherinnen und Waldbesucher besteht, können wir den Wald nicht betreten. In diesem Fall müssen wir improvisieren
  • Bei Schnee können wir normalweise beisetzen. Wichtig sind dann die richtigen Schuhe, denn es wird im Wald nicht gestreut und auch kein Schnee geräumt!
  • Wenn wir tagelang Frost ohne Schnee haben, können wir keine Öffnung am Baum vorbereiten. Dann müssten wir die Beisetzung verschieben. Sie werden aber in diesem Fall vorher benachrichtigt.





Häufig gestellte Fragen über Bestattungen im Klosterwald

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