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  • Was ist eine Baumbestattung?
    Bei einer Baumbestattung wird die Asche des Verstorbenen oder der Verstorbenen in einer natürlich abbaubaren Urne an den Wurzeln eines Bestattungsbaumes beigesetzt. Die Grabpflege wird dabei von der Natur des Waldes übernommen und es entstehen keine Kosten für die Betreuung und Pflege eines Grabes.
  • Wie hoch sind die Kosten für eine Bestattung im Klosterwald?
    Die Kosten für eine Bestattung setzen sich aus zwei Teilen zusammen: 1. Den Kosten für die Ruhestätte am Bestattungsbaum: Sie hängen ab von der Wahl des Bestattungsbaumes. Sie entstehen bei Abschluss des Vertrages. Siehe auch Baumauswahl. 2. Kosten für die Beisetzung: Sie entstehen durch die Öffnung und Schließung des Urnengrabes, die Anbringung einer Namenstafel und unserer Dienstleistung am Beisetzungstag. Sie betragen 455 Euro pro Beisetzung und entstehen erst im Trauerfall (Gebühren können standortabhängig variieren). Daneben fallen die Kosten für die Leistungen eines Bestattungsunternehmens an, wie zum Beispiel Behördengänge, Kremation, Urne etc. Dazu wenden Sie sich an das Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl.
  • Was für Baumgrab-Arten gibt es im Klosterwald?
    Familienbaum mit freier Baumauswahl Sie erwerben das Nutzungsrecht für bis zu 10 Grabstellen an einem eigenen Baum und können selbst bestimmen, wer aus dem Familien- oder Freundeskreis dort einmal bestattet werden soll. Der Familienbaum kann auch als Baum für die alleinige Nutzung (z.B. Einzelperson oder Ehepaar) genutzt werden. Gemeinschaftsbaum mit freier Platzauswahl Sie erwerben das Nutzungsrecht für einen der 10 Plätze an einem Gemeinschaftsbaum. Es können auch zwei oder mehrere Plätze nebeneinander an einem Baum gewählt werden. Sternenkinderbaum Der Platz am Sternenkinderbaum ist kostenlos. Es werden lediglich die Kosten der Beisetzung (Graböffnung und Schließung) berechnet. Nutzungsdauer: 25 Jahre
  • Kann ich eine Ruhestätte im Klosterwald schon zu Lebzeiten erwerben?
    Eine Ruhestätte im Klosterwald kann in allen Wäldern schon zu Lebzeiten ausgesucht werden. Im Rahmen unseres Vorsorgekonzepts können Sie in unseren Wäldern einen Baum auswählen. Besuchen Sie eine unserer regelmäßig stattfindenden Führungen oder vereinbaren Sie einen persönlichen Termin.
  • Welche Arten von Urnen können verwendet werden?
    Im Klosterwald werden ausschließlich Urnen beigesetzt, die natürlich abbaubar sind. Der generelle Zerfall einer Urne ist ein chemischer Vorgang. Er hängt von Faktoren wie Boden, Material der Urne und Witterungsbedingungen ab. Alle Urnen lösen sich mit der Zeit auf. Dies ist abhängig davon, aus welchem Material die Bio-Urne besteht. Bei der Auswahl der Urne kann es ein Aspekt sein, ob es sich um eine Bio-Urne, z. B. aus Maisstärke, eine Holz-Urne (unbehandeltes Holz) oder eine andere abbaubare Urne handelt (z. B. Flüssigholz). Bitte fragen Sie bei Ihrem Bestattungspartner nach entsprechenden Urnen, sie sind heutzutage in vielen Varianten erhältlich.
  • Ist eine Bestattung im Wald auch möglich, wenn ich nicht Mitglied der Katholischen Kirche bin? Oder wenn ich nicht in der Kirche bin?
    Der Klosterwald steht allen Menschen offen. Die Bestattung im Klosterwald ist unabhängig von der Zugehörigkeit zur katholischen oder einer anderen Kirche.
  • Wie läuft eine Beisetzung ab?
    Am Tag der Urnenbeisetzung empfängt unsere Mitarbeiterin oder unser Mitarbeiter die Trauergäste. Das Urnengrab am Baum ist dann bereits von uns vorbereitet. Die natürlich abbaubare Urne wird von ihnen oder dem zuständigen Bestattungsinstitut mitgebracht. Die Zeremonie kann ganz nach Ihren Wünschen gestaltet werden, entweder in Form einer stillen Abschiedsnahme im engsten Kreis, oder als Beisetzungsfeier am Andachtsplatz oder direkt am Baum. Ob im engsten Kreis, mit Trauerredner oder Pfarrer, mit Musik aus einem Instrument oder dem Lautsprecher, vieles ist möglich. Es ist immer schön, wenn die Feier persönlich gestaltet wird: lesen Sie einen Brief vor, erzählen Sie von besonderen Begegnungen oder Reisen, die sie mit dem/der Verstorbenen unternommen haben. Viele Bestattungsunternehmen haben sich inzwischen auf die Beisetzung in einem Wald eingestellt und bieten ihren Service an. Nach der Beisetzung wird das Grab von uns verschlossen und dem Waldboden angepasst. Von nun an übernimmt die Natur die Grabpflege. Was zu einer Trauerfeier im Klosterwald nicht gehört: Bitte verzichten Sie auf Kerzen, größere Blumensträuße und Blumengestecke. Die gehören nicht in den Wald. Anstelle von Blumensträußen empfehlen wir Blütenblätter oder eine einzelne Blume zum Abschied. Bitte vermerken Sie auch auf der Parte, dass auf Blumengrüße zugunsten der Natur verzichtet werden soll. Generell sollte im Wald kein Feuer angezündet werden und auf das Rauchen verzichtet werden. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass nach der Beisetzungsfeier weitere Besucher den Wald nutzen möchten. Eine Agape im Wald oder auf dem Parkplatz ist daher nicht möglich.
  • Sind die Baumgräber anonym?
    Im Klosterwald sind alle Bestattungsbäume nummeriert und in einem Baumverzeichnis eingetragen. Nach einer Beisetzung wird die verstorbene Person in das Bestattungsregister eingetragen. Daher ist eine Bestattung im Klosterwald niemals anonym. Weiterhin bringen wir nach jeder Beisetzung am Baum eine Namenstafel an, so dass der Bezug zu der beigesetzten Person hergestellt werden kann.
  • Was steht auf den Namenstafeln?
    An einen Gemeinschaftsbaum kommt jeweils nur eine Namenstafel an den Baum, mit maximal zehn Namen. Üblich ist: Vorname Nachname Geburts- und Sterbedatum Es sind auch Varianten davon möglich, z. B. nur der Vorname oder Kosename und eine Jahreszahl etc. Bei einem Familienbaum kann weitgehend frei über den Inhalt der Namenstafel entschieden werden. Es können auch unterschiedliche Schrifttypen, Grafiken, Familienwappen, ein Lebensmotto o. Ä. auf der Tafel aufgeführt werden. Die Schrift wird mit Laser eingraviert. Unser Team berät Sie gerne. Bei einem Sternenkinderbaum kommt der Vorname des verstorbenen Kindes auf die Tafel, wenn gewünscht auch eine Jahreszahl oder ein festes Datum.
  • Wer kümmert sich um die Fertigstellung der Namenstafeln am Baum?
    Klosterwald kümmert sich um die Fertigstellung der Namenstafel am Baum. Die Namenstafeln werden von uns einheitlich erstellt um einen harmonischen Gesamteindruck im Wald zu hinterlassen.
  • Kann ich die Grabstelle schmücken?
    In den Klosterwäldern übernimmt die Natur den Grabschmuck. Nur die Baumnummer oder das Namensschild lassen erkennen, dass es sich um einen Bestattungsbaum handelt. Je nach Jahreszeit wechselt somit das Aussehen der Grabstelle am Baum. Um der Natur ihren Raum zu lassen und sie nicht zu belasten, verzichten wir in unseren Wäldern auf Grabschmuck wie Blumen, Grabgestecke oder Kränze oder Grablichter.
  • Welche Baumarten gibt es in den Klosterwäldern?
    Unsere Standorte unterscheiden sich neben den geographischen Merkmalen auch in der Zusammensetzung ihrer Baumarten. In jedem Wald gibt es aber alte große Bäume und neu angepflanzte Bäume, so dass man aus einem breiten Sortiment an Möglichkeiten auswählen kann. In den Klosterwäldern wachsen viele Waldbaumarten der dem Standort entsprechenden Waldgesellschaft, darunter Eiche, Buche, Ahorn, Fichte und Tanne.
  • Ist die Beisetzung im Klosterwald an meinen Wohnort gebunden?
    Die Bestattung in einem Klosterwald Ihrer Wahl ist unabhängig von dem Ort oder der Gemeinde, in der Sie wohnen. Sie können den Bestattungsort frei wählen.
  • Was passiert bei einer Baumbeschädigung, z. B. durch einen Blitzeinschlag?
    Der Klosterwald ist ein natürlich gewachsener Wald. Einen Schaden, z. B. durch Wind- oder Schneebruch können wir nicht ausschließen. In einem solchen Fall gibt es verschiedene Optionen: Wenn bereits eine Beisetzung stattgefunden hat, wird in jedem Fall der Erinnerungsort erhalten. Entweder fördert Klosterwald einen natürlichen Nachkommen des Baumes in unmittelbarer Nähe zum neuen Erinnerungsbaum. Alternativ, bei einer starken Beschädigung, wird ein neuer Baum (Heister) gepflanzt. Wir kennen von jedem Bestattungsbaum die Geokoordinate und können so den exakten Standort lokalisieren. Sollte noch keine Beisetzung stattgefunden haben, kann ein neuer Baum ausgewählt werden.
  • Steht der Klosterwald allen Menschen offen?
    Der Klosterwald steht allen Menschen offen. Der Klosterwald stellt Waldflächen von Klöstern und christlichen Institutionen als Bestattungswälder zur Verfügung und möchte den Menschen damit eine Alternative zu traditionellen Bestattungsformen bieten. Die Wertschätzung eines jeden Menschen mit seiner individuellen Lebensgeschichte gehört zu unseren ursprünglichsten Werten.
  • Ist eine Beisetzung mit geistlichem Beistand möglich?
    Eine Beisetzung mit einem Pfarrer ist selbstverständlich möglich, wenn die Familie das wünscht. Entweder können Sie den Pfarrer Ihrer Heimatgemeinde bitten oder alternativ können wir uns um geistliche Begleitung bemühen. Sprechen Sie uns an!
  • Beisetzungen: Was übernimmt Klosterwald dabei?
    Was machen wir: Wir bereiten die Öffnung und Schließung des Baumgrabes vor und stellen den natürlichen Waldboden wieder her. Wir werden die Trauergesellschaft am Parkplatz abholen und zum Grab führen. Wir sind im Hintergrund für Sie da. Was machen wir nicht: Wir sind nicht für eine Zeremonie oder den Ablauf der Beisetzung zuständig. Wir sind nicht für weiteren Grabschmuck zuständig.
  • Was muss bei schlechtem Wetter beachtet werden?
    Wichtig ist die passende Kleidung! Es besteht keine Kleiderordnung! Viele Menschen kommen in waldgerechter Wanderkleidung zur Beisetzung und nicht in schwarzer Trauerkleidung. Das können Sie aber frei entscheiden. Im Klosterwald sind die Hauptwege befestigt, d.h. man kann auch mit Gehhilfen gut gehen. Dennoch: Wichtig sind feste Schuhe! Wenn es stürmt (Sturm/Orkan) oder ein Gewitter ist und Gefahr für die Waldbesucherinnen und Waldbesucher besteht, kann der Wald nicht betreten werden. In diesem Fall wird Klosterwald die Möglichkeiten aktuell mit Ihnen besprechen. Bei Schnee können Beisetzungen normalerweise stattfinden. Wichtig sind dann die richtigen Schuhe, denn es wird im Wald nicht gestreut und auch kein Schnee geräumt! Wenn tagelang Frost herrscht, können wir keine Öffnung am Baum vorbereiten. Dann müssten wir die Beisetzung verschieben. Sie werden aber in diesem Fall vorher benachrichtigt.
  • Was sind Sternenkinder?
    Als Sternenkinder werden verstorbene Kinder bezeichnet, insbesondere wenn sie vor, während oder bald nach der Geburt verstorben sind. Mit dem Begriff ist die Vorstellung gemeint, dass zu früh verstorbene Kinder zum Himmel reisen und dort als Stern funkeln. Dort haben sie ihren (neuen) Platz und sind von der Erde aus immer zu sehen. Der Verlust des eigenen Kindes während Schwangerschaft und Geburt oder kurz danach ist ein einschneidendes Erlebnis und für alle Beteiligten ein unglaublich schwieriger Lebensabschnitt. In vorangegangenen Generationen wurde das Thema tabuisiert, man hat schlichtweg nicht darüber gesprochen und damit den Eltern die Möglichkeit zur Trauer genommen. Erst in den letzten Jahren entwickelt sich ein gesteigertes Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, den Verlust entsprechend zu verarbeiten. Jeder Klosterwald verfügt über einen oder mehrere Sternenkinderbäume, an denen ausschließlich Sternenkinder beigesetzt werden. Alternativ können Sternenkinder an einem Familienbaum beigesetzt werden.
  • Was bedeutet "PEFC-Zertifizierung"?
    PEFC steht für Nachhaltigkeit PEFC steht für „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“, übersetzt also „Programm für die Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen“. Das PEFC-Siegel ist ein hoch angesehenes europäisches Gütesiegel, das für nachhaltige, klimafitte und damit verantwortungsbewusste Waldbewirtschaftung steht. Ziel ist es, den Wald, sowie seine positiven Wirkungen auf die Umwelt, für nachfolgende Generationen zu erhalten. Der PEFC-Gedanke umfasst sowohl ökonomische, ökologische als auch soziale Aspekte. Diese Werte finden sich daher ebenso in den aus diesen Wäldern erzeugten Holz- und Papierprodukten. Besonders stolz ist Klosterwald darauf, dass unsere Arbeit, den strengen Anforderungen entspricht und alle Standorte mit diesem weltweit angesehenen Gütesiegel ausgezeichnet sind. Was bedeutet das für den Klosterwald? Die Wälder all unserer Standorte stehen für nachhaltige Waldwirtschaft. Es wird nur bei Bedarf so gering wie möglich in die Waldbestände des Klosterwaldes eingegriffen. Deshalb haben in unseren Wäldern Totholz und Naturverjüngung eine wichtige Bedeutung. Sie bieten Lebensraum für viele unterschiedliche Waldbewohner. Der Wald darf also Wald bleiben. Je nach Standort werden, wenn nötig, klimastabile Baumarten wie Eiche, Tanne, Kastanie oder Linde zur Waldverjüngung angepflanzt. Zum einen trägt das dazu bei, langfristig die Artenvielfalt und Stabilität der Wälder zu gewähren, zum anderen profitieren Vögel und Waldtiere von dieser Reichhaltigkeit. Weitere Informationen dazu finden Sie z. B. hier: https://www.pefc.at/pefc-fuer-konsumenten/
  • Welche Vorteile bietet eine Naturbestattung an?
    Eine Naturbestattung bietet eine Vielzahl von Vorteilen, die es den Menschen ermöglichen, im Einklang mit der Natur zu sein und den natürlichen Kreislauf des Lebens zu respektieren. Im Folgenden werden einige der wichtigsten Vorteile einer Naturbestattung näher erläutert. Ein großer Vorteil einer Naturbestattung ist die Möglichkeit, in einer natürlichen Umgebung beerdigt zu werden. Anstatt in traditionellen Grabstätten aus Stein oder Beton begraben zu werden, haben Menschen, die sich für eine Naturbestattung entscheiden, die Möglichkeit, in einem ökologischen Grab zu ruhen, das in die natürliche Umgebung integriert ist. Dies schafft ein harmonisches und friedliches Gefühl der Verbundenheit mit der Natur. Ein weiterer Vorteil einer Naturbestattung ist der ökologische Aspekt. Bei traditionellen Bestattungen werden oft Materialien verwendet, die schädlich für die Umwelt sind, wie zum Beispiel Beton, Stahl und Kunststoff. Im Gegensatz dazu sind Naturbestattungen viel umweltfreundlicher, da natürliche Materialien wie Holz oder wiederverwertbare Materialien wie Korbgeflechte verwendet werden. Dadurch wird der ökologische Fußabdruck der Beerdigung erheblich reduziert. Die Naturbestattung bietet auch eine Alternative zur traditionellen Grabpflege. Oftmals erfordern herkömmliche Gräber regelmäßige Pflege und Wartung, wie das Schneiden von Gras, das Trimmen von Sträuchern oder das Reinigen und polieren von Grabsteinen. Bei einer Naturbestattung hingegen wird die Pflege des Grabes von der Natur übernommen. Das bedeutet weniger Aufwand für die Hinterbliebenen und gleichzeitig eine Rückkehr zum natürlichen Zustand der Ruhestätte. Darüber hinaus kann eine Naturbestattung eine kostengünstige Alternative sein. Traditionelle Bestattungen können mit hohen Kosten verbunden sein, wie beispielsweise für den Kauf eines Grabstücks, den Bau eines Grabmals oder für die Grabpflege. Naturbestattungen hingegen sind oft günstiger, da keine aufwändigen Grabstätten oder teure Grabsteine benötigt werden. Dies macht die Naturbestattung zu einer erschwinglichen Option für Menschen, die nach einer kostengünstigen, aber dennoch einfühlsamen und respektvollen Bestattungsform suchen. Neben den ökologischen und wirtschaftlichen Vorteilen bietet eine Naturbestattung auch eine tiefere Verbindung zur Natur und zur eigenen Spiritualität. Der Frieden und die Ruhe der Natur können den Hinterbliebenen Trost und Heilung spenden. In einer natürlichen Umgebung können sie sich mit der Erde und ihren Elementen verbunden fühlen und sich bewusst werden, dass der Tod ein natürlicher Teil des Lebens ist. Insgesamt bietet die Naturbestattung eine Vielzahl von Vorteilen, die es den Menschen ermöglichen, ihre letzte Ruhestätte in einer natürlichen Umgebung zu finden. Diese einfühlsame und umweltfreundliche Bestattungsform ermöglicht es den Hinterbliebenen, im Einklang mit der Natur zu sein und den natürlichen Kreislauf des Lebens zu respektieren. Egal ob aus ökologischen, spirituellen oder finanziellen Gründen - eine Naturbestattung ist eine sinnvolle Alternative, die es verdient, in Betracht gezogen zu werden.
  • Warum sind Naturbestattungen kostengünstiger?
    Naturbestattungen sind im Vergleich zu traditionellen Bestattungsformen oft kostengünstiger. Es gibt mehrere Gründe, warum dies der Fall ist. Erstens erfordert eine Naturbestattung in der Regel keine aufwendige Beisetzung in einem traditionellen Sarg oder einem teuren Grabstein. Stattdessen wird der Verstorbene in einer biologisch abbaubaren Urne beigesetzt. Dies führt zu erheblichen Kosteneinsparungen, da teure Grabsteine, Gräber und Särge nicht erforderlich sind. Zweitens fallen bei einer Naturbestattung keine laufenden Kosten für die Grabpflege an. Traditionelle Friedhöfe erfordern regelmäßige Pflege wie das Mähen des Rasens, das Beschneiden von Bäumen und Sträuchern sowie das Entfernen von Unkraut. Dies kann über Jahre hinweg hohe Kosten verursachen. Bei einer Naturbestattung hingegen wird der Verstorbene zum Beispiel im Klosterwald beigesetzt, wo letztlich die Natur die Pflege übernimmt. Dadurch entfallen die Kosten für die regelmäßige Grabpflege. Drittens spielen auch die Gebühren für die Nutzung eines Friedhofs eine Rolle. Traditionelle Friedhöfe verlangen oft hohe Gebühren für die Grabnutzung, Verwaltungsgebühren und Zusatzleistungen wie das Gießen von Blumen. Bei Naturbestattungen entfallen diese Gebühren komplett, da die Beisetzung in naturnahen Arealen stattfindet, die keine speziellen kostenpflichtigen Serviceleistungen anbieten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Naturbestattungen kostengünstiger sind, da sie aufwendige traditionelle Bestattungsriten, die kostenintensive Grabpflege und hohe Friedhofsgebühren vermeiden. Dies macht sie zu einer attraktiven und erschwinglichen Bestattungsalternative für Menschen, die nach einem naturnahen und kostengünstigen Abschied suchen.
  • Welche Stoffe werden mit der Urne in den Wald eingebracht?
    In Kremationsasche finden sich verschiedene chemische Verbindungen. Da bei der Einäscherung eines Körpers hohe Temperaturen verwendet werden, zerfallen organische Verbindungen wie Proteine und Fette größtenteils zu anorganischen Bestandteilen. Die Hauptkomponenten der Kremationsasche sind daher anorganische Verbindungen. Zu den häufigsten Bestandteilen der Asche gehören Metalloxide wie Calciumoxid (CaO), Magnesiumoxid (MgO) und Natriumoxid (Na2O). Diese Oxide entstehen aus den ursprünglichen anorganischen Verbindungen, die im Körper vorhanden waren, wie beispielsweise Kalziumkarbonat (CaCO3) in den Knochen. Des Weiteren finden sich in der Asche auch anorganische Salze, wie beispielsweise Kaliumchlorid (KCl) oder Natriumchlorid (NaCl). Diese Salze entstehen aus den im Körper vorhandenen Mineralsalzen, die sich während des Einäscherns in der Asche konzentrieren. Zusätzlich können auch Spuren anderer Elemente in der Asche gefunden werden, abhängig von der ursprünglichen Zusammensetzung des Körpers. Beispielsweise können geringe Mengen an Schwermetallen wie Blei (Pb), Kupfer (Cu) oder Zink (Zn) vorhanden sein. Es ist wichtig anzumerken, dass die genaue Zusammensetzung der Kremationsasche von verschiedenen Faktoren abhängt, wie beispielsweise der Zusammensetzung des Körpers, der Einäscherungstemperatur und anderen Umständen während des Einäscherungsprozesses. Daher kann die genaue Liste der chemischen Verbindungen in der Kremationsasche variieren.
  • Haben Naturbestattungen tatsächlich geringe Umweltauswirkungen?
    Eine traditionelle Sargbestattung und eine Baumbestattung unterscheiden sich deutlich in Bezug auf die Höhe der CO2-Emissionen. Bei einer traditionellen Sargbestattung werden in der Regel Materialien verwendet, die energieintensiv und ressourcenverbrauchend sind. Zum Beispiel werden häufig Holzsärge aus wertvollen Tropenhölzern oder metallbeschichtete Särge aus Stahl oder Kupfer verwendet. Die Herstellung und der Transport dieser Särge verursachen erhebliche CO2-Emissionen. Darüber hinaus erfordert eine traditionelle Sargbestattung die Vorbereitung des Bodens für die Grabstätte, was oft mit dem Einsatz von schweren Maschinen verbunden ist. Diese Maschinen arbeiten mit fossilen Brennstoffen, was zu weiteren CO2-Emissionen führt. Außerdem müssen bei traditionellen Sargbestattungen oft Grabsteine gesetzt und gepflegt werden, was zusätzlichen Energie- und Ressourcenverbrauch bedeutet. Im Gegensatz dazu ist eine Baumbestattung eine umweltfreundliche Alternative. Bei einer Baumbestattung wird die Asche des Verstorbenen unter einem Baum beigesetzt. Die Bäume fungieren als natürliche CO2-Senken und binden das Kohlendioxid während ihres Wachstums. Dadurch können Baumbestattungen einen positiven Einfluss auf den Kohlenstoffkreislauf haben und die CO2-Emissionen reduzieren. Zusätzlich werden bei einer Baumbestattung in der Regel keine energieintensiven Särge oder Grabsteine verwendet. Stattdessen können biologisch abbaubare Urnen oder wiederverwendbare Stofftaschen benutzt werden, was den Ressourcenverbrauch und die CO2-Emissionen weiter reduziert. Es ist wichtig anzumerken, dass die genaue Höhe der CO2-Emissionen sowohl bei traditionellen Sargbestattungen als auch bei Baumbestattungen von verschiedenen Faktoren abhängt, wie z.B. der Art des verwendeten Holzes, dem Transportaufwand und der Pflege der Grabstätte. Dennoch ist es klar, dass Baumbestattungen im Allgemeinen weniger CO2-Emissionen verursachen als traditionelle Sargbestattungen.

Häufig gestellte Fragen über Bestattungen im Klosterwald

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