Exhumierung und Umbettung: Ein neuer Weg im Bestattungswald Klosterwald
2026-02-23 • 5 Minuten
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2026-02-23 • 5 Minuten
Das Thema Exhumierung ist für viele Menschen zunächst ungewohnt und emotional besetzt. Oft scheuen Angehörige davor zurück, die Totenruhe zu "stören". Dabei handelt es sich um einen rechtlich klar geregelten Vorgang, der in Österreich unter bestimmten Voraussetzungen möglich und oft sehr sinnvoll ist. Gerade dann, wenn mehrere Grabstätten an verschiedenen Orten zu betreuen sind oder sich familiäre Lebensumstände ändern, kann eine Umbettung in den Klosterwald eine würdevolle, nachhaltige und entlastende Lösung darstellen.
Eine Exhumierung – also die Entnahme sterblicher Überreste aus einer bestehenden Grabstätte – erfolgt stets aus einem triftigen Anlass. In der Praxis wünschen sich viele Familien, bereits bestehende Grabstätten zusammenzuführen, um einen gemeinsamen Ort des Gedenkens zu schaffen.
Häufige Gründe für diesen Schritt sind:
Der Klosterwald bietet hierfür eine naturnahe Alternative. Mehrere Familienmitglieder können an einem Baum vereint werden – ruhig, würdevoll und eingebettet in die Natur. Das schafft nicht nur emotionale Nähe, sondern auch eine spürbare organisatorische Entlastung.
In Österreich unterliegt eine Exhumierung den jeweiligen Landesgesetzen (Bestattungsgesetze der Bundesländer). Auch wenn die Regelungen im Detail variieren, gilt grundsätzlich:
Wichtiger Hinweis: Damit eine Beisetzung im Bestattungswald Klosterwald möglich ist, ist eine Kremation zwingend erforderlich. Dies gilt auch bei einer Umbettung aus einem Sarggrab. In solchen Fällen werden die sterblichen Überreste fachgerecht exhumiert und anschließend einer Feuerbestattung zugeführt. Erst danach kann die Urnenbeisetzung im Klosterwald erfolgen.
Exhumierungen dürfen ausschließlich von befugten Bestattungsunternehmen durchgeführt werden. Diese verfügen über die notwendige fachliche Ausbildung und Erfahrung. Sie übernehmen sowohl die pietätvolle Durchführung als auch die Abstimmung mit Behörden, Friedhofsverwaltungen und Krematorien. Sie müssen sich hierbei um nichts kümmern.
Die Kosten einer Exhumierung sind individuell und hängen von mehreren Faktoren ab:
In der Regel bewegen sich die Gesamtkosten im Bereich von mehreren hundert Euro bei Urnenexhumierungen bis einigen tausend Euro bei Sarggräbern. Eine individuelle Beratung und eine transparente Kostenaufstellung schaffen hier frühzeitig Klarheit.
Der langfristige Vorteil: Oft amortisieren sich diese Kosten schnell. Durch die Zusammenführung im Klosterwald entfallen die Gebühren für Steinmetzarbeiten, laufende Instandhaltungskosten und Gärtnerkosten auf dem alten Friedhof komplett.
Ein weiterer Vorteil sind die längeren Pachtzeiten im Klosterwald. Hier steht ein Platz an einem Gemeinschaftsbaum mit einer Pachtzeit von 25 Jahren oder ein Familienbaum mit 50 Jahren zur Auswahl. Somit wird der finanzielle Aufwand überschaubar und planbar, die emotionale Belastung spürbar geringer, und der beste Gärtner überhaupt – die Natur selbst – kümmert sich um die Grabpflege.
Der gesamte organisatorische Ablauf wird von dem von Ihnen ausgewählten Bestattungsunternehmen koordiniert. Dieses übernimmt die behördlichen Wege sowie alle notwendigen Schritte der Exhumierung und – sofern erforderlich – der Kremation.
Der Ablauf gestaltet sich in der Regel wie folgt:
Im Klosterwald haben wir bereits zahlreiche Familien erlebt, für die dieser Schritt – die Gräber an einem Ort zu vereinen – spürbare Entlastung und neuen inneren Frieden brachte. Oft ist ein aktueller Sterbefall der Auslöser, sich mit dem Thema "Familiengrab" intensiver auseinanderzusetzen. In solchen Momenten wird deutlich, wie tröstlich es ist, bereits verstorbene Familienmitglieder, die womöglich auf mehrere Friedhöfe verteilt sind, an einem gemeinsamen Ort im Wald wieder zu vereinen.
Wie funktioniert die Baumauswahl? Was geschieht vor, während und nach einer Beisetzung im Wald? Was kostet eine Ruhestätte im KLOSTERWALD? Zu diesen und vielen weiteren Fragen bekommt man während der kostenlosen und unverbindlichen Waldführungen Antworten. Abhängig vom Wetter dauert diese ca 45 Minuten bis eineinhalb Stunden.
KLOSTERWALD bietet mit seinen Wäldern die Chance, eine Vorsorge zu treffen, die über das Leben hinaus blüht und wächst. Ein wichtiger Aspekt dieser Vorbereitung besteht darin, diese Frage zu beantworten: Wo möchte ich meine letzte Ruhestätte finden? Immer mehr Menschen entscheiden sich bei dieser Suche für eine Bestattung in der Natur - unter einem Baum, der das Symbol des Lebens verkörpert.
Auch an einem Ort der Ruhe kann sich Einiges tun. Rund um die Klosterwälder gibt es immer wieder spannende Neuigkeiten und allerhand Wissenswertes.
Der Klosterwald ist ein ganzjährig geöffneter Ort der Ruhe und Naturbestattung. Hier verbinden sich Waldbestattung, Erinnern und Innehalten inmitten naturbelassenen Waldes. 365 Tage im Jahr geöffnet – auch mit Hund möglich.
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